Herzlich Willkommen bei der Hundeschule Hundeliebe!
Herzlich Willkommen bei der Hundeschule Hundeliebe!

Umsetzung des TierSchG durch die Absolventen von Hundewelten / DGHV:

§1 TschG

Wir verpflichten uns zum Schutz der uns anvertrauten Hunde, auf die Anwendung von Schmerzen und Leiden zu verzichten. Diese werden zu keiner Zeit am Kundenhund geduldet oder ausgeübt, weder in der Ausführung des Hundehalters in unserer Anwesenheit, noch wenn wir Kenntnis vom Umgang des Hundehalters in seiner Freizeit bekommen.

 

Unsere Verpflichtung ist der hilfsmittelfreie, gewaltlose und sprachfreie Umgang mit dem Hund. Ganzheitliche Akzeptanz und Respekt gegenüber der Natur des Hundes, leiten alle unsere Entscheidungen. Unser Ziel ist ein flächendeckendes Netzwerk aus kompetenten Hundetrainern und Therapeuten, die auf Gewalt und Starkzwang in der Hundeausbildung verzichten und somit tierschutzwidrige Trainingsmethoden in der Hundeszene verringern.

 

Wir verwenden am Hund keine Hilfsmittel, keine Handzeichen, keine Bestrafung, kein Leinenruck, keine Stachelhalsbänder, kein Nackenschütteln, keinen Schnauzengriff, keinen Alphawurf, kein Ignorieren, keine Desensibilisierung, kein Halti, kein Stromhalsband, keine Laufgeschirre, keine Wurfdiscs, keine Sprühhalsbänder, keine Beinleinen, kein Nein! Aus! Pfui!, keine Rütteldose, keine Wasserpistolen, keine Reizangel, kein Ablenken und Locken mit Futter, keine Schläge und Tritte.

§2 TSchG

Wir prüfen ab Erstkontakt ob das Tier sich in einem gesunden Zustand befindet und frei von Schmerz und Krankheiten ist. Der allgemeine Pflegezustand und Informationen über aktuelle Fütterung sind einzuholen, in bestimmten Fällen wird ein Training/ Verhaltenstherapie (bis zur Gesundung) abgelehnt. Jede Trainingseinheit wird unter Berücksichtigung von artgemäßer Bewegung gestaltet, Leiden oder Schmerzen sind aufgrund des Trainingssystems S.D.T.S.® ausgeschlossen.

 

§2a TSchG

Training/ Verhaltenstherapie darf nur bei entsprechenden Außen/ Innentemperaturen durchgeführt werden, im Sommer ist das Training / Verhaltenstherapie in den frühen Morgenstunden oder späteren Abendstunden durchzuführen, frisches Wasser muss jederzeit zur Verfügung gestellt werden bzw. beim Training in der Öffentlichkeit mitgeführt werden

§3 TSchG

Alle Anforderungen an Hunde während Training/ Therapie müssen der Leistungsbereitschaft der Tiere angepasst sein. Training während/ nach Krankheiten/ Operationen sind abzulehnen bis ein Tierarzt die Gesundung und Belastbarkeit des Hundes bestätigt. Aufgrund der Selbstverpflichtung zum gewaltfreien Umgang mit Hunden wird unser Training ohne Schmerz oder Gewalt durchgeführt. Ziel ist (wenn vorhanden) Angst/ Aggressionsabbau, Orientierung und Bindung zum Menschen, damit Kontrolle und Einfluss auf das Verhalten des Tieres vom Hundehalter ausgeht, kein Hund wird auf andere Tiere oder Menschen "abgerichtet", entsprechende Kundenwünsche sind Tierschutzrelevant und werden abgelehnt.

 

Der Einsatz von Futter zur Bestätigung von neu erlernten Verhalten in der Praxis: Dem Hund wird sein Hauptfutter angeboten, er wird zu keiner Zeit zum Fressen gezwungen, alternativ ist der Hund bei Futterverweigerung (z.B. bei Stress) kurz durch ein Bestätigungsklopfen an der Schulter zu belohnen. Die Futterbestätigung wird mit von Hundehalter bereitgestellten Hundefutter durchgeführt, es wird kein Futtermittel verwendet, dass der Gesundheit von Hunden schaden könnte. Eine Prüfung muss vorher stattgefunden haben.

 

Die Selbstverpflichtung zum hilfsmittelfreien Umgang mit Hunden schließt die Verwendung  von Stromhalsbändern etc. aus. Vor Beginn des Trainings sind (wenn vorhanden) entsprechende Hilfsmittel des Hundehalters zu entfernen. Bei Weigerung durch den Hundehalter wird das Training abgebrochen/ nicht begonnen.

 

Erlaubt zum Training: Halsband (ohne Zugvorrichtung), Geschirr (ohne Zugvorrichtung), 2-3 Meter Führleine